Zu guter Letzt

      Zu guter Letzt
Dramödie
USA 2017, 108 Min.
Regie: Mark Pellington
mit Shirley MacLaine, Amanda Seyfried, Anne Heche, Thomas Sadoski u.a.

Harriet Lauler hat es in ihrem Leben zu was gebracht, sie war erfolgreiche Werbemanagerin. Nun, mit um die 80, lebt sie allein, isoliert und weitgehend von den Menschen gehasst und gemieden. Umständehalber kommt ihr in den Sinn, vor ihrem Ableben einen glamourösen Nachruf verfassen zu lassen - für einen Kontrollfreak keine so überraschende Idee. Allerdings beißt die mit dem Schriftstück beauftragte Autorin bei ihren Recherchen auf Granit...

Ein Film, den ich mir immer wieder ansehen kann. Präzis in Bild und Schnitt, behutsam vertont, nah am Kitsch aber nicht drin, und Shirley MacLaine spielt wie eine Göttin - was sie ja auch ist. Es muss der Frau enormen Spaß gemacht haben, jemanden zu spielen, den keiner mag. Neben den vielen kleinen bittersüßen Einfällen des Drehbuches machen die Bildeinstellungen noch zusätzlich Freude: immer stimmig, manchmal ungewöhnlich kadriert, hoch ästhetisch.

Thema des Films: Bestimmung. Wozu leben? Und aus welchem Impuls?
In meinen Augen ist "Zu guter Letzt" eine echte Perle. 

cnm

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